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Hobbys und Interessen im Lebenslauf
Hobbys sind freiwillig. Eine kurze Zeile am Ende des Lebenslaufs reicht, wenn sie etwas über dich sagt oder zur Stelle passt. Nenne wenige und konkrete, statt Floskeln wie „Lesen, Reisen, Freunde treffen“. Der Generator hilft beim Formulieren.
- Wann Hobbys etwas bringen und wann sie Platz verschwenden
- Welche du nennst und welche du lieber weglässt
- Ein Generator für eine Zeile oder eine kurze Liste
Hobbys und Interessen formulieren
Nenne drei bis fünf, jeweils mit einem konkreten Beleg. Leere Felder bleiben weg. Nichts, was du eingibst, verlässt deinen Browser.
Eine Zeile
Interessen: [Interesse] ([Beleg])
Kurze Liste
Interessen • [Interesse] – [Beleg]
Brauchen Hobbys einen Platz im Lebenslauf?
Nicht zwingend. Hobbys sind eine freiwillige Angabe, und ein Lebenslauf funktioniert auch ohne. Sie lohnen sich, wenn sie etwas zeigen, das der Rest des Lebenslaufs nicht zeigt, oder wenn Platz übrig ist. Besonders bei Berufseinsteigern ohne viele Stationen, in kreativen oder sozialen Berufen und in kleinen Teams, in denen es auch auf den Menschen ankommt, können sie ein Gesprächseinstieg sein.
Welche Hobbys du nennst
- Konkrete statt allgemeine: „Halbmarathon 2024 in unter zwei Stunden“ sagt mehr als „Laufen“.
- Hobbys, die Fähigkeiten zeigen, die die Stelle braucht: Teamsport, Vereinsarbeit, Fremdsprachen, Programmieren in der Freizeit.
- Hobbys, über die du gern sprichst. Nach ihnen wird im Vorstellungsgespräch oft zuerst gefragt.
- Keine Floskeln („Lesen, Reisen, Freunde treffen“) und nichts, was du nicht wirklich tust.
Wie viele und wo
Drei bis fünf Angaben in einer Zeile oder kurzen Liste reichen. Den Abschnitt nennst du „Interessen“ oder „Hobbys“ und setzt ihn ans Ende, nach Kenntnissen und Sprachen. Er sollte nie Platz kosten, den deine Stationen brauchen.
Beispiele
Interessen: Trailrunning (Halbmarathon 2024), Fotografie (eigene Fotoserie, 2023 ausgestellt), Schach (Vereinsspieler seit 2016)
Hobbys: Lesen, Reisen, Freunde treffen, Sport
Häufige Fragen
- Gehören Hobbys in den Lebenslauf?
- Sie sind freiwillig. Sie lohnen sich, wenn sie zur Stelle passen oder etwas über dich zeigen, das sonst fehlt, und wenn Platz übrig ist. Sonst lass sie weg.
- Welche Hobbys kommen gut an?
- Konkrete, die Fähigkeiten zeigen, die zur Stelle passen: Teamsport, Vereinsarbeit, Fremdsprachen, ehrenamtliches Engagement, kreative Projekte. Wichtiger als das Hobby selbst ist, dass du konkret und ehrlich darüber schreibst.
- Wie viele Hobbys soll ich nennen?
- Drei bis fünf, in einer Zeile oder kurzen Liste. Mehr wirkt aufgefüllt.
- Welche Hobbys lasse ich lieber weg?
- Floskeln wie „Lesen, Reisen, Freunde treffen“, alles, was du nicht wirklich tust, und Interessen, die du im Vorstellungsgespräch nicht erklären möchtest.
- Wo stehen Hobbys im Lebenslauf?
- Am Ende, nach Berufserfahrung, Ausbildung, Kenntnissen und Sprachen, in einem kurzen Abschnitt „Interessen“ oder „Hobbys“.
- Muss ich Hobbys angeben, wenn ich wenig Berufserfahrung habe?
- Nein, aber sie können helfen, wenn Stationen fehlen: ein Verein, ein Projekt oder ein Engagement zeigt Eigeninitiative. Sie ersetzen keine Berufserfahrung, ergänzen sie aber.
Weitere kostenlose Lebenslauf-Tools
- Fähigkeiten-FinderBeruf wählen und die passenden Fachkenntnisse, Tools und Soft Skills für den Lebenslauf finden.
- Referenzen im LebenslaufOb Referenzen in den Lebenslauf gehören, und eine fertige Referenzen-Seite zum Kopieren.
- Ehrenamt im LebenslaufWann Ehrenamt in den Lebenslauf gehört und wie du es wie eine Station formulierst.
- Sprachkenntnisse im LebenslaufSprachen mit Niveau (A1 bis C2) und Zertifikat angeben, mit Generator für fertige Zeilen.
Der ganze Lebenslauf, sauber auf einer Seite
Mit Resumade passt der Abschnitt „Interessen“ ans Ende, ohne den Rest zu verdrängen. Der Start ist kostenlos.
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